18. Großkaliber-Königschießen

Zum dritten Mal heißt der Großkaliberkönig Karl-Heinz Haas
und erstmals gibt es einen offiziellen Schnabelkönig

Nachdem die Teilnehmer in der Starterliste eingetragen waren wurde der Wettkampf eröffnet. Mit dem 160. Schuss fiel die erste Trophäe, die linke Schwinge, mit starker Verzögerung zu Boden. Die Folgeschützen hatten bereits Aufstellung genommen. Doch bevor ein weiter Schuss abgegeben worden war fiel die Schwinge, lediglich beeinflusst von Wind und Schwerkraft, doch noch zu Boden. 
Der glückliche Schütze war Andreas Linn.

 

14:25 Uhr 
160. Schuss


Andreas Linn

Wie um zu beweisen, dass diese Aktion kein Zufall war, schoss er auch gleich im Anschluss die rechte Schwinge nach weiteren 132 Schuss ab. Diesmal fiel die Trophäe ohne Verzögerung direkt nach dem Treffer.

15:03 Uhr 
132. Schuss


Andreas Linn

Der Reichapfel wurde nach weiteren 113 Patronen von Karl-Heinz Haas erfolgreich vom Rumpf getrennt.

15:40 Uhr 
113. Schuss


Karl-Heinz Haas

 Die letzte offiziell vorgesehene Trophäe ging nach weiteren 115 Schuss an Timo Stotz.

16:14 Uhr 
115. Schuss


Timo Stotz

 Was jetzt folgte war die Jagd auf das eigentliche Ziel des Schießens, nämlich den Rumpf des Adlers von der Stange zu schießen und damit Schützenkönig zu werden. Man beschloss aber dem Wettkampf etwas mehr Spannung zu verleihen indem man den Schnabel des Vogels zu einer weiteren Trophäe erklärte. Den Schützen stand es frei sich an der Jagd auf den Schnabel zu beteiligen. Um sich beide Möglichkeiten, die des Schützenkönigs und die des Schnabelkönigs, zu erhalten nutzen die meisten Schützen eine Patrone für den König und eine für den Schnabel. Nach 102 Versuchen, ganz kurz vor dem Rumpf, fiel das Teil Timo Stotz zum Opfer. Dafür wurde er zur einer Getränkerunde für alle Teilnehmer verurteilt.

16:14 Uhr 
102. Schuss

Timo Stotz
Schnabelkönig

Beim 124. Folgeschuss war es dann soweit dass das völlig durchlöcherte Holztier zu Boden ging. Abgegeben hatten den glücklichen Schuss Karl-Heinz Haas dem damit die Würde des Großkaliberkönigs zuteilwurde. Für ihn ist dies bereits zum dritten Mal der Fall dass er zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle ist und nicht nur schießt, sondern auch optimal trifft.

17:02 Uhr 
124. Schuss

Karl-Heinz Haas
Schützenkönig

 

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Obwohl 17 Personen an der Veranstaltung teilnahmen gingen alle Preise an nur drei Schützen. Dies beweist zum wiederholten Male, dass neben sportlichem Können auch ein gewisses Maß an Glück vonnöten ist um eines der begehrten Teile zu erringen. Insgesamt wurden 644 Patronen der unterschiedlichsten Kaliber benötigt. Wenn man die Munition die auf den Schnabel verwendet wurde abzieht, wurden in etwa gleich viele Versuche wie im Vorjahr für den Wettkampf benötigt.

Nachdem die Siegerehrung durchgeführt war ging man nahtlos zum geselligen Teil der Veranstaltung über. Dazu wurde, neben dem Fässchen Königspilsener, auch die vom Vorsitzenden André Haas, in Zusammenarbeit mit seiner Tochter Lina, zubereitete Pizza genossen. 

Die inoffizielle Stellenbeschreibung für den Vorsitzenden des SV zu Ruschberg lautet nämlich: 
Vorsitzender und Koch!

 

Wer mehr über das Königschießen 2019 wissen will  kann diesem Link folgen

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