Eingetragen beim Amtsgericht Bad Kreuznach unter der Nummer: VR 10423

 Satzung

des

Schützenvereins zu Ruschberg e.V.

 §1

 Unter der Benennung „Schützenverein zu Ruschberg e.V.“, mit Sitz in Ruschberg, bildete sich der Verein zum Zweck der Ausübung des Schießsports. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen. Sein Ziel ist die Teilnahme an Schießsportwettkämpfen. Ferner unter Wahrung sportlicher Disziplin und Ordnung die Geselligkeit zu fördern und das Schützenbrauchtum zu erhalten. Der Verein enthält sich jeder politischen Betätigung und der Verfolgung konfessioneller Ziele.

 §2

 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 §3

 Zum Eintritt in den Verein befähigt ist jede volljährige, unbescholtene Person. Minderjährige können aufgenommen werden, gelten jedoch nicht als Mitglieder im Sinne des vorstehenden Satzes, sind also nicht stimmberechtigt.

 §4

 Die Anmeldung hat schriftlich beim Vorstand zu erfolgen, der über die Aufnahme in geheimer Abstimmung entscheidet. Die Anmeldung von Minderjährigen bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter. Zur Aufnahme ist die einfache Stimmenmehrheit erforderlich. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Das neue Mitglied hat durch Stellung des Aufnahmeantrages die Satzung als für sich rechtsverbindlich anerkannt.

 §5

 Von jedem neu eintretenden Mitglied, sowie von Minderjährigen wird eine Aufnahmegebühr erhoben. Alle Mitglieder sowie die Minderjährigen, mit Ausnahme der Ehrenmitglieder, haben den laufenden Beitrag zu zahlen. Die Höhe der Aufnahmegebühr und Beiträge werden von der ordentlichen Hauptversammlung festgesetzt.

§6

 Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, durch Ausschluss oder durch Tod des Mitgliedes.
Der Ausschluss kann erfolgen:
a.         durch Verlust der Unbescholtenheit des Mitgliedes.
b.         wegen Nichtzahlung des Beitrages trotz zweimaliger schriftlicher Aufforderung.
c.         aufgrund unsportlichen oder dem Ansehen des Vereins schädigenden Verhaltens.

Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes mit einfacher Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung des Ausschlussantrages. Der Ausschluss hat schriftlich zu erfolgen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb von einem Monat ab Zugang das Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Bei rechtzeitiger Berufung hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung darüber einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den Ausschließungsbeschluss, so dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.
Der Austritt hat schriftlich beim Vorstand zu erfolgen.

 §7

 Mitglieder, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Beschluss des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 §8

 Die vorhandenen Mittel des Vereins sind ausschließlich für die in den §1 und §2 genannten Zwecken zu verwenden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus den Barmitteln, oder dem sonstigen Vermögen des Vereins. Der Verein erstrebt keinen Gewinn.

§9

 Die Leitung des Vereins übernimmt der, auf die Dauer von 2 Jahren, zu wählende Vorstand. Die Neuwahl des Vorstandes findet in der Hauptversammlung statt. Wiederwahl ist zulässig. Ämterhäufung ist verboten.
Nur anwesende Mitglieder können in den Vorstand gewählt werden. Es sei denn, dass ein Abwesender sein Fehlen entschuldigt und sich vorher dem alten Vorstand gegenüber schriftlich zur Übernahme eines Vorstandsamtes bereiterklärt hat.
Die Wahl erfolgt geheim oder, wenn alle Anwesenden damit einverstanden sind, durch Aklamation

Der Vorstand besteht aus:
1.   dem 1. Vorsitzenden
2.   dem 2. Vorsitzenden als stellv. Vorsitzender,
3.   dem Schriftführer,
4.   dem Kassierer
5.   dem Sportwart
Es sind 2 Kassenprüfer zu wählen. Diese sind keine Vorstandsmitglieder.

 Der Vorstand kann um bis zu 6 Beisitzer erweitert werden, die die nachfolgenden Funktionen wahrnehmen:
1.   Jugendwart
2.   Damenleiter
3.   Wirteobmann
4.   2. Schriftführer
5.   2. Kassierer
6.   Schießwart

Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende zusammen bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Ist einer derselben verhindert, so tritt der Schriftführer, bei dessen Verhinderung der Kassierer an dessen Stelle.

Der 1. Vorsitzende
beruft alle Versammlungen ein und leitet diese.
Der 2. Vorsitzende
tritt in allen Fällen, in denen der 1. Vorsitzende verhindert ist, an dessen Stelle.
Der Schriftführer
erledigt den Schriftverkehr des Vereins. Zudem ist er verantwortlich für die Führung der Protokolle über Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen.
Der Kassierer
leistet die Zahlungen gemäß den Beschlüssen des Vorstandes und schließt am Ende des Kalenderjahres die Kasse ab. Weiterhin leitet und überwacht er die Einziehung der Eintrittsgelder und Mitgliedsbeiträge.
Der Sportwart
regelt alle Belange des Sports.
Dem Jugendwart
obliegt die Betreuung der Jugendlichen und ihre Unterweisung in der Handhabung der Sportgeräte.
Der Damenleiter
hat die Aufgabe, die speziell die Damen betreffenden Angelegenheiten im Vorstand zu vertreten.
Dem Wirteobmann
obliegen alle Angelegenheiten, die im Zusammenhang mit dem Betrieb des Vereinsheims stehen.
Der 2. Schriftführer
unterstützt den 1. Schriftführer bei seinen Tätigkeiten.
Der 2. Kassierer
unterstützt den 1. Kassierer bei seinen Tätigkeiten.
Der Schießwart
ist für die Sicherheit des Schießbetriebes verantwortlich. In seinem Aufgabenbereich hat er Weisungsrecht gegenüber allen Vereinsmitgliedern. Auf den Schießständen übt er das Hausrecht aus. Die Position kann nur durch ein volljähriges, zuverlässiges und sachkundiges Mitglied besetzt werden. Ein ausgebildeter Schießsportleiter ist dabei anzustreben.
Die Kassenprüfer
überprüfen mindestens einmal jährlich, die Belege und die Kasse. Über das Ergebnis ist der Hauptversammlung zu berichten.

Der Vorstand ist Beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Er entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

§10

 Jedes Jahr im Januar hat der 1. Vorsitzende eine ordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Dazu ergeht die schriftliche Einladung, mit der Tagesordnung, mindestens 4 Wochen vorher an die Mitglieder.
In dieser Versammlung berichtet der Vorstand über die Verhältnisse des Vereins. Er legt die geprüften Rechnungen des vergangen Jahres vor. Ebenso einen Vorschlag für den Arbeitsplan des kommenden Jahres.
Jede Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, mit Ausnahme der in den §§ 11 und 13 getroffenen besonderen Bestimmungen. Es entscheidet die einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt die Vorlage als abgelehnt.
In der Versammlung kann nur über die auf der Tagesordnung stehenden Punkte Beschluss gefasst werden. Anträge zur Tagesordnung müssen bei spätestens 2 Wochen vor dem Termin der Hauptversammlung beim Vorstand schriftlich eingereicht werden.
Das Recht der Einberufung außerordentlicher Hauptversammlungen steht dem Vorstand zu. Dieser ist verpflichtet, auf den schriftlich eingebrachten Antrag von mindestens ¼ seiner Mitglieder, eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen.

§ 11

 Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine, zu diesem Zweck besonders einzuberufende Hauptversammlung, in welcher mindestens ¾ aller Mitglieder anwesend sein müssen, beschlossen werden. Sollte zu dieser Versammlung die erforderliche Zahl von Mitgliedern nicht erscheinen, so findet spätestens nach 14 Tagen eine weitere Hauptversammlung statt, welche dann ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig ist. Die Auflösung kann nur mit einer 2/3 Stimmenmehrheit der Anwesenden beschlossen werden. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
Ist die Auflösung beschlossen, so geht das Vereinsvermögen, unter der Bedingung an die Ortgemeindeverwaltung über, das Übernommene einer evtl. später aus mindestens 20 Mitgliedern auf vorliegender Satzung neu gegründeten Schützengesellschaft zu übertragen, mit der Bedingung, dass bei einer etwaigen erneuten Auflösung immer wieder das nach vorstehendem gezeichnete Verhältnis eintritt, damit die Gemeinnützigkeit des Vereins für alle Zeit gewahrt bleibt.

§ 12

 Sollte die Auflösung des Vereins beschlossen worden sein, so hat die Hauptversammlung sofort
3 Mitglieder zu wählen, die als Geschäftsführer, den einschlägigen Bestimmungen des BGB entsprechend, die laufenden Geschäfte zu führen haben.

§ 13

 Eine Änderung dieser Satzung kann nur in einer ausdrücklich zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zum Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von 2/3 der erschienen Mitglieder erforderlich. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.

§ 14

 Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nur in Fällen und nur bis zu Höchstgrenzen die durch die Sportversicherung des Landessportbundes Rheinland, oder deren Rechtsnachfolger, abgesichert sind.

§ 15

 Diese Satzung tritt mit dem heutigen Tage in Kraft.

Ruschberg, den 27. Oktober 2001